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Presse-Interview

Manuel Gambietz, Geschäftsführer des Online-Branchenverzeichnisses EBVZ, über Online-Marketing und den schwierigen Umgang mit Verbraucherportalen im Internet 

Herr Gambietz - wozu braucht man eigentlich im Zeitalter von Google, MSN und Yahoo elektronische Branchenverzeichnisse? 

Für kleinere Unternehmen, wie zum Beispiel Handwerksbetriebe ist es nicht leicht, sich in den Suchergebnissen von Google und Co. direkt auf der ersten Seite auffindbar zu machen. Dies ist aber entscheidend für den Erfolg ihrer Online-Werbung. Wir als elektronisches Branchenverzeichnis arbeiten aktiv mit Google und anderen großen Suchmaschinen zusammen, indem wir dort Suchwort-Anzeigen zu unseren Rubriken schalten. Darüber leiten wir Anfragen von Endkunden auf die Einträge von Anbietern in unserem Verzeichnis. 

Können Sie das anhand eines konkreten Beispiels erklären? 

Nehmen wir an, jemand sucht einen Handwerker und gibt dieses Suchwort bei Google ein. Sofort erscheint auf der rechten Seite des Ergebnisfensters die EBVZ-Suchwortanzeige. Wenn der Suchende diese Anzeige anklickt - was sehr häufig passiert - landet er auf EBVZ und findet hier, nach Postleitzahlen sortiert, Handwerker in seiner Gegend. Viel übersichtlicher als bei Google. Unsere Kunden haben noch einen weiteren Vorteil: Anders als etwa bei den Gelben Seiten, laufen sie bei uns unter mehreren Rubriken und damit mehreren Suchwörtern bei Google. So wird man effektiver gefunden. 

Wie häufig wird denn EBVZ am Tag durchschnittlich angeklickt? 

Wir haben derzeit ca. 1700 originäre Seitenaufrufe am Tag. 

Für welche Art von Unternehmen empfiehlt sich ein Eintrag bei EBVZ und wie viele Unternehmen haben Sie schon in Ihrer Datenbank? 

Wir haben derzeit etwa 3,3 Mio. Kunden in ganz Europa, Unternehmer, Freiberufler, Selbständige aus allen denkbaren Branchen. Ein Eintrag lohnt sich eigentlich für Jeden. 

Wie können Kunden den Erfolg eines Eintrags in Ihrer Datenbank messen? 

Der Erfolg eines Eintrags lässt sich beispielsweise mithilfe von Google-Analytics messen, einem kostenlosen Werkzeug, das Google für Betreiber von Webseiten zur Verfügung stellt, um nachzuvollziehen, woher Zugriffe auf die eigene Seite kommen. Es gibt daneben aber auch diverse andere Anbieter von kostenpflichtiger oder frei verfügbarer Webanalyse-Software. 

Branchenportale haben nicht immer den besten Ruf. Im Internet kursieren mitunter Vorwürfe von Abzocke und unseriösen Methoden. Auch gegen EBVZ gibt es solche Anschuldigungen. Was sagen Sie dazu? 

Es gibt bedauerlicherweise einige unseriöse Anbieter auf dem Markt. Über EBVZ haben sich von 3,3 Mio. Kunden insgesamt sechs beschwert. Wir haben uns bemüht, mit diesen Kunden in Kontakt zu treten, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Manche Kunden haben nach einem solchen Telefonat ihren Beschwerdeeintrag bei dem betreffenden Verbraucherportal wieder gelöscht. Von den anderen Kunden erhielten wir auf unsere Rückfragen leider gar keine Antwort. 
Das Verbraucherportal, auf dem sich die Beschwerden fanden, hat uns übrigens keine Gelegenheit zu einer Gegendarstellung gegeben. Stattdessen ist man dort dazu übergegangen, angebliche Kundenbeschwerden nur noch anonym zu veröffentlichen. Somit besteht für uns überhaupt keine Möglichkeit mehr, den behaupteten Sachverhalt nachzuvollziehen. Man weiß nicht einmal, ob die dort veröffentlichten Beschwerden überhaupt einen realen Hintergrund haben. Es ist für Unternehmen praktisch unmöglich, mit einer Gegendarstellung auf solche Beschwerden im Internet zu reagieren. 

Im Internet ist zu lesen, Ihr Vertrieb würde die Anrufe bei Kunden aufzeichnen und Sie hätten sich bei Rücktrittswünschen von Kunden nach Vertragsabschluss am Telefon wenig kulant gezeigt. Ist es nicht ein bisschen ungewöhnlich, dass Sie alle Kundentelefonate aufzeichnen? 

Die Telefonmitschnitte sind für uns aus verschiedenen Gründen wichtig. Einerseits dienen Sie uns und den Kunden als Nachweis über die Beauftragung unserer Leistung. Sie schützen uns auch vor Strafanzeigen wegen angeblich betrügerischer Rechnungen. Zudem helfen Sie uns, Kundendaten zu rekapitulieren, wenn einmal ein Datensatz aufgrund von Computerproblemen oder einer falschen Eingabe durch Mitarbeiter verloren geht.
Was unsere Kulanz angeht, möchte ich widersprechen. Rücktrittswünsche von Kunden werden im gegenseitigen Einvernehmen gelöst, obwohl wir gesetzlich dazu nicht verpflichtet sind. Wir wollen aber zufriedene Kunden und haben deshalb kein Interesse daran, jemanden gegen seinen Willen an einem Vertrag festzuhalten.